Igel brauchen Hilfe

Die beste Igelhilfe ist ein naturnah gestalteter Garten, denn dort finden sie genügend Käfer, Regenwürmer, Schnecken und Spinnen. Schon eine verwilderte Ecke kann ausreichen, um einen kleinen Igellebensraum zu schaffen. Vor allem Laub-, Reisig- und Totholzhaufen bieten ihm willkommenen Unterschlupf. Dafür eignet sich der Bau einer „Igelburg“ ganz besonders; in diesem leicht aus Holz zu fertigendem Unterschlupf kann das Igelweibchen die vielen kleinen Jungigel zur Welt bringen und säugen; und im Winter bietet sich eine gute Möglichkeit, darin die kalte Jahreszeit zu überstehen. Dieses Winterquartier sollte an einem trockenen Platz – jedoch nie in einer Senke- aufgestellt und mit Reisig und Laub überdeckt werden. Die Igel werden selbst Halme und Laub hineinschieben, um die Igelburg auszukleiden. Wenn sie richtig gebaut wird, können Katzen nicht hineingelangen und den Igel verletzten, in seiner Ruhe stören. Doch auch künstliche Verstecke werden jederzeit gerne angenommen, und das nicht nur für den Winterschlaf. Die sogenannten Igelburgen können ohne großen Aufwand selbst gebaut werden oder sind in unterschiedlichsten Ausführungen auch im Fachhandel erhältlich.

Informationen, wie man Igeln helfen kann, erhalten Sie beim NABU Kreisverband Bremervörde-Zeven oder der NABU Umweltpyramide Bremervörde