Moorerlebnispfad Huvenhoopsmoor

Dem Moorerlebnispfad kommt zusammen mit dem Historischen Moorhof eine besondere Bedeutung hinsichtlich der Natur- und Heimatkunde zu. Um die Qualität des Moorerlebnispfades zu sichern, bedurfte es einer inhaltlichen Aktualisierung sowie einer allgemeinen Aufarbeitung. In Absprache mit der Gemeinde Gnarrenburg haben sich Ehrenamtliche des NABU Bremervörde-Zeven und des Heimatvereins Gnarrenburg zusammengetan und diese Aufgaben in mehreren Aktionen in Angriff genommen. Neben dem Aufstellen neuer Infotafeln und dem Ausbringen von Holzhackschnitzeln mussten umfangreiche Entkusselungsarbeiten, d.h. das Entfernen des Birken- und Kiefernaufwuchses durchgeführt werden. Tatkräftige Unterstützung fanden sie beim Christlichen Jugenddorf (CJD) Bremervörde.

 

 Die Aktionen sind eingebunden in das überregionale Projekt "Neue Wege zur Artenvielfalt" der NABU Umweltpyramide Bremervörde. Finanziell gefördert wurden die Maßnahmen durch die BINGO Umweltstiftung Niedersachsen und die Gemeinde Gnarrenburg.

 

Gemeinsam haben wir viel erreicht und danken allen, die uns dabei unterstützt haben. Wir werden uns auch weiterhin am Moorerlebnispfad engagieren und hoffen dann wieder auf engagierte Helfer.

 

Das CJD Bremervörde hat angeboten, uns regelmäßig beim Entkusseln zu unterstützen. Damit sind wir schon ein großes Stück weiter gekommen, vielen Dank für dieses Angebot.

 

2. Mitmach-Aktion

 Nachdem die Freischneiderarbeiten abgeschlossen waren, mussten die abgeschnittenen Birken und Kiefern noch aus der Fläche herausgeholt werden.  Dazu riefen der NABU und der Heimatverein noch einmal zu einer Mitmach-Aktion auf. 13 Freiwillige kamen an einem Samstagmorgen zum Moorerlebnispfad und räumten das Totholz zu mehreren großen Haufen zusammen, die anschließend von der Gemeinde weggefahren worden sind.

Entkusselung der Regenerationsfläche

Unter Mithilfe vom CJD Bremervörde hat das Team der NABU Umweltpyramide umfangreiche Entkusselungsarbeiten durchgeführt, die die Aufarbeitung des Geländes schon ein gutes Stück vorangebracht haben. Da sich das Entfernen der Bäume mitsamt den Wurzeln als zu mühselig herausgestellt hat, kamen dann noch mehrere Freischneider zum Einsatz.

1.Mitmach-Aktion

17 Ehrenamtliche sind der Bitte um Mithilfe gefolgt und packten fleißig mit an. Es galt, einen großen Haufen Holzhackschnitzel auf dem Weg auszubringen, den Torfpedderpfad und den Torfstich aufzuarbeiten und neue Schilder aufzustellen. Nach sechs Stunden Arbeit war es geschafft.