NABU Naturinsel in Vierden-Ramshausen

Der NABU Bremervörde-Zeven besitzt ein Grundstück in Vierden-Ramshausen, auf dem sich neben einem kleinen Baumbestand auch mehrere Kleingewässer und eine Streuobstwiese befinden. Ziel des Projektes war es, im Laufe des Jahres 2017 in mehreren Aktionen dieses reich strukturierte Grundstück ökologisch aufzuwerten. Außerdem sollen schön gestaltete Schilder dazu einladen, sich über Wildbienen, Streuobstwiesen und verschiedene Kleinbiotope zu informieren.

 

Die Aktionen sind eingebunden in das überregionale Projekt "Neue Wege zur Artenvielfalt" der NABU Umweltpyramide Bremervörde.

Finanziell gefördert werden die Maßnahmen durch die Volksbank Zeven eG und die BINGO Umweltstiftung Niedersachsen.

Aus der Projektplanung heraus sind Kontakte zu einer Mosterei entstanden. Die Mitarbeiter kamen mit dem Vorstand überein, die Streuobstwiese in Zukunft im Sinne des Naturschutzes zu pflegen. Die Ernte wird dann ihnen überlassen sein, was jedoch nicht ausschließt, dass Interessierte auf die Suche nach ihrem Lieblingsapfel gehen dürfen. 

 

Nun fehlt noch die abschließende Pflege der Streuobstwiese:

Wir laden alle Interessierten dazu ein, am Samstag, 25. November um 10.00 Uhr unter der fachlichen Anleitung von Biogärtner Torsten Brunkhorst den Obstbaumschnitt zu erlernen und auch gleich in die Praxis umzusetzen!

 

Wer daran teilnehmen möchte, meldet sich bitte bei Bettina Schroeder, Tel. 04761-71352 oder B.Schroeder@NABU-Umweltpyramide.de

 

2. Mitmach-Aktion: Anlegen einer artenreichen Wiese und eines Obstbaumlehrpfades

Bei bestem Wetter trafen sich 13 fleißige Aktive, um das schöne Fleckchen Erde, das inzwischen "NABU Naturinsel" getauft wurde, weiter aufzuarbeiten. Neben dem "harten Kern" waren auch neue NABU Mitglieder dabei, was uns besonders freute.

 

Folgende Aufgaben wurden verteilt:

 

- Aufstellen des neuen Schildes, welches Spaziergänger dazu einlädt, die NABU Naturinsel zu erkunden

- den Obstbaum-Lehrpfad anlegen, indem vorbereitete Namensschilder an die Bäume angebracht werden

- einen Apfelbaum pflanzen

- den durch den Sturmschaden entstandenen Holzschnitt entfernen bzw. auf die vorhandenen Totholzhaufen

   verteilen

- die gefräste Fläche für die Aussaat vorbereiten, Blühmischung aussäen und walzen

Eine gelungene Aktion,  die den Freiwilligen viel Spaß gemacht und das Projekt "NABU Naturinsel" ein gutes Stück voran gebracht hat.

Maßnahmen im Herbst

Im Oktober wurden die geplanten Maßnahmen an den Gewässern durchgeführt sowie ein Sandhügel und der kleine Erdwall zwischen den Obstbäumen eingeebnet. Die Oberfläche des zweiten Sandhügels wurde an einer Stelle vorsichtig geöffnet und bietet nun Insekten weitere Nistmöglichkeiten.

 

Bei eine Sturm ist eine Eiche am Graben umgekippt und lag nun auf der Wiese. Schnell wurde organisiert, dass sie von der Fläche entfernt wurde, danach konnte die Wiese gefräst und so für die Aussaat einer artenreichen Blühmischung vorbereitet werden.

 

1. Mitmach-Aktion: Totholzhaufen und Insektenhotel

Um 10 Uhr waren 15 Freiwillige vor Ort. Folgende Aufgaben wurden in Angriff genommen:

 

 - Aufstellen und Befüllen des Insektenhotels

 - Aufstellen der Infotafel

 - Zersägen der Weiden und Hybridpappeln

 - Anlegen von Totholzhecke/-haufen

 - eine neue Kopfweide setzen

 

Ausgelichtet und ohne Fremdgehölze können sich nun heimische Arten entwickeln. Die Tierwelt findet reichlich Unterschlupf und Nistplätze. Zur Unterstützung der Vogelwelt wurden zusätzlich vier Nistkästen angebracht.

 

Im vorderen Bereich des Grundstücks wurde ein Insektenhotel aufgestellt. Wir haben ein großes, durchsichtiges Dach eingebaut, als Regenschutz, aber mit wenig Schattenwurf. Eine lehrreiche Tafel erzählt vom Nutzen der Wildbienen und dass man sie ohne Gefahr an ihrem Brutplatz beobachten kann.

 

Bei bestem Wetter eine schöne Aktion, bei der auch die Geselligkeit nicht zu kurz kam.

Vorbereitende Maßnahmen im Winter 2017

Ortsfremde Hybridpappeln werden als vorbereitende Maßnahme gefällt. Außerdem stehen an einem Vorfluter vier große Kopfweiden, die dringend gepflegt werden müssen, damit sie nicht zerbrechen. Sie werden noch im Februar gekappt und haben so die Möglichkeit, in händelbarer Höher wieder neu auszuschlagen.