35 Storchenpaare beim Brüten oder Füttern

In diesem Jahr sind wieder in unserem Altkreis  Bremervörde in der Zeit von Anfang Februar bis Ende April viele Weißstorchenpaare angekommen. Die letzteren haben sogar neue Horste auf abgesägten Bäumen selbst gebaut. In Fahrendorf bei Fam. Meyer hat ein Paar im vorigen Jahr angefangen, ein Nest zu bauen und in diesem Jahr vollendet. Sie haben sich gepaart und brüten jetzt den Nachwuchs aus. In Elm an der Straße Eddelhoff bei Fam. Gresch hat ein Storchenpaar auch auf einem abgesägten Baum zwischen den neugewachsenen Zweigen mühevoll versucht sich, ein Nest zu bauen. Es wurde aber von einem dritten Storch einige Tage dabei immer wieder gestört. Doch beide haben zusammen gehalten und den Eindringling verjagen können. Sie haben das Nest fertiggebaut und vielleicht auch schon Eier gelegt. Die Kinder haben den Störchen auch schon Namen gegeben, es sind Hans und Hermine.

Den nächsten Neubezug gibt es bei Fam. Riesner  in der Fresenburg, nachdem die Nisthilfe erneuert wurde. Fam. Wrieden/Mahnken in Hesedorf in der Adelheidstraße hat in ihrem Garten im vorigen Jahr auch eine Nisthilfe aufgestellt, die in diesem Jahr angenommen wurde und hat ein brütendes Paar auf dem Nest.

Auch in Langenhausen bei Fam. Rechten, wo in diesem Frühjahr erst die Nisthilfe aufgestellt wurde , hat sich schon ein Paar niedergelassen, es sitzt brütend im Nest. In Heinschenwalde bei Fam. Döscher  und auch in Oerel bei Fam. Fiß ist jetzt auch noch jeweils ein Storchenpaar dabei, sich auf der Nisthilfe häuslich einzurichten .

 

Bei einigen älteren Nestern sind in diesem Jahr leider noch keine Paare angekommen oder geblieben. Dies sind in Niederochtenhausen bei Fam. Müller-Sajak, in Bremervörde an der Höhne bei D. Kohrs, in Rockstedt bei Fam. Oetjen, in Barchel bei Fam. Buck, in Haaßel bei Fam. Winkelmann und in Plönjeshausen bei Fa. Eybe. 

 

Aber trotzdem haben wir insgesamt zurzeit 35 Weißstorchenpaare, die auf ihren Nestern sitzen und ihre Storcheneier ausbrüten oder schon junge Küken unter ihre Flügel haben. Im Vorjahr hatten wir 30 brütende Storchenpaare  Die warme trockene Zeit ist natürlich für die Küken gut, aber bei etwas Regen würden die Altstörche mehr Futter finden.

 

Foto: "Hans und Hermine in Elm bei Familie Gresch." / Hans-Heinrich Gerken